Du musst nicht alles allein tragen
Shownotes
In dieser Folge hörst du:
– warum Alleintragen oft wie Stärke wirkt, sich innen aber einsam anfühlen kann – weshalb nicht alles, was du trägst, nur in dir bleiben muss – wie aus Durchhalten ein Muster werden kann – warum es gerade in Übergangszeiten Entlastung braucht – was sich verändern kann, wenn du nicht mehr alles allein halten musst – die Frage: Wo verwechsle ich Stärke mit Einsamkeit?
Bei Helene ist ein Raum für Wahrheit, Klarheit und den Punkt davor. Für das, was noch keinen Namen hat. Für das, was gesehen werden möchte. Für deinen nächsten stimmigen Schritt.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Bei Helene podcast Folge neun.
00:00:05: Du musst nicht alles allein tragen, bei Helene willkommen!
00:00:11: Ich bin Helene.
00:00:12: ich begleite Menschen oft genau an dem Punkt, an dem sie nach außen noch funktionieren und ihnen längst zu viel tragen.
00:00:22: In dieser Folge geht es um dieses Alleintragen und dieses Stille zusammenhalten und die Gewohnheit, alles zuerst mit sich selbst auszumachen.
00:00:35: Vielleicht kennst du das?
00:00:36: Du denkst nach!
00:00:38: Du sortierst, du reist dich zusammen, du hältst aus.
00:00:43: Nach außen wird er stark gefasst, selbständig aber innen fühlt er sich oft anders an eng müde einsam.
00:00:55: Denn nicht alles was du trägst ist dafür gemacht immer nur in dir zu bleiben.
00:01:02: Manches wird schwerer, je länger du es alleine hältst nicht weil du zu wenig stark bist sondern weil manche Dinge Raum brauchen Ein Gegenüber ein offenes Ohr einen geschützten Raum indem du nicht funktionieren musst.
00:01:21: Vielleicht willst du niemanden zur Last fallen vielleicht willst du zuerst selbst klären Vielleicht willst du nicht zu viel sein.
00:01:31: Also behältest du es bei dir?
00:01:35: Die Fragen, den Druck die Müdigkeit, die Unsicherheit, den Schmerz und irgendwann wird genau das zur Gewohnheit.
00:01:48: Du trägst bevor du sprichst.
00:01:51: Du helst aus bevor du dich zeigst!
00:01:54: Du erklärst dir selbst dass es schon geht obwohl in dir längst etwas nach Entlastung ruft.
00:02:02: Vielleicht sagst du dir sogar, ich müsste doch allein schaffen!
00:02:07: Aber wer hat dir das eigentlich beigebracht?
00:02:10: Wer hat dir gesagt, dass Stärke bedeutet alles still mit dir selbst auszumachen?
00:02:18: Wer habt dir gezeigt, dass du erst dann sicher bist wenn niemand merkt wie viel du wirklich trägst?
00:02:27: Viele Menschen haben früh gelernt.
00:02:30: Nicht stören, nicht zu viel brauchen, nicht soviel Raum einnehmen sich zusammen nehmen durchhalten still weitermachen und daraus wird mit der Zeit ein Muster!
00:02:46: Nicht ohne Grund aber irgendwann trägt es nicht mehr Denn selbstverständlich ist nicht dasselbe wie gesund nur weil du gelernt hast alles allein zu tragen.
00:02:59: Heißt das nicht, dass es dir gut tut?
00:03:03: Gerade in Übergangszeiten wird das besonders spürbar!
00:03:08: Wenn das alte nicht mehr stimmt und das neue noch nicht klar ist, wird inneres Alleintragen oft noch schwerer.
00:03:18: Dann drehen sich Gedanken im Kreis, dann wächst der Druck, dann wird Müdigkeit nicht kleiner sondern dichter.
00:03:28: Und genau dort braucht es nicht oft noch mehr Disziplin, sondern Entlastung.
00:03:34: Einen Ort an dem du nicht sortiert auftauchen musst.
00:03:40: Ein Ort an den du nicht schon wissen musst was genau los ist.
00:03:47: Eilen Ort an denen du nicht die Starke sein musst Sondern einfach da sein darfst Mit dem was gerade schwer ist Mit dem was keinen Namen hat.
00:04:00: Mit dem, was sich noch nicht ordnen lässt und mit dem was längst gesehen werden möchte.
00:04:07: Daran ist nichts schwach.
00:04:09: Im Gegenteil Es braucht oft mehr Ehrlichkeit Sich begleiten zu lassen Als weiter so zu tun als ging es schon allein.
00:04:21: Und manchmal verändert genau das Meer Was man zuerst glaubt.
00:04:26: Nicht weil plötzlich alles gelöst ist, nicht wenn sofort ein fertiger Weg da ist sondern weil der Druck leiser wird.
00:04:38: Weil Worte entstehen, weil der Atem freier wird, weil etwas in dir merkt.
00:04:45: ich muss das nicht weiter alleine trauten.
00:04:49: Das ist ein Unterschied Ein Echter Denn sobald nichts mehr alles nur im Tier kreist kann etwas auftauchen Etwas wird klarer, weicher.
00:05:01: Etwas werden tragbarer Und vielleicht zeigt sich genau dort der nächste Schritt.
00:05:08: Nicht weil du ihn erzwungen musst Sondern weil etwas in dir endlich kaum bekommt.
00:05:16: Vielleicht ist genau das heute dein Punkt Nicht noch länger tapfer zu sein Nicht nachlänger alles zusammenzuhalten und nicht noch länger so zu tun, als bräuchtest du niemanden.
00:05:31: Sondern ehrlich zu sagen, was trage ich gerade das zu schwer geworden ist um es weiter alleinzuhalten?
00:05:41: Oder noch direkter!
00:05:43: Wofür wäsle ich Stärke mit Einsamkeit?
00:05:47: Diese Frage ist klar und vielleicht tut sie weh aber sie holt dich zurück... Zurück zu dir Zu dem, was wirklich da ist und zu dem, das nicht länger übergegangen werden möchte.
00:06:02: Du musst dich alles allein tragen – nicht heute, nicht immer!
00:06:07: Und nicht um stark zu sein.
00:06:10: Danke dass du heute da warst.
00:06:13: Das ist bei Helene.
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