Was in dir längst gesehen werden möchte
Shownotes
Es gibt Zeiten, da läuft im Aussen vieles noch. Und trotzdem spürst du innerlich: Etwas stimmt nicht mehr.
Vielleicht kannst du es noch nicht benennen. Vielleicht hast du lange versucht, einfach weiterzumachen. Vielleicht hoffst du, dass es sich von selbst beruhigt.
Aber manches in dir will nicht beruhigt werden. Es will gesehen werden.
In dieser Folge spreche ich über genau diesen Punkt. Über das Leise in dir, das sich immer wieder meldet. Über das, was du nicht länger übergehen kannst. Und über den ersten Schritt zurück zu mehr innerer Wahrheit und Klarheit.
Wenn du merkst, dass genau das dein Punkt ist, darfst du mir schreiben: hallo@beihelene.ch
Transkript anzeigen
00:00:01: Bei Helene podcast Folge Acht.
00:00:06: Was in dir längst gesehen werden möchte.
00:00:10: bei Helene, ich bin Helene und in dieser Folge geht es um etwas das oft lange im Hintergrund bleibt Nicht laut nicht dramatisch aber spürbar.
00:00:26: Etwas in dir meldet sich immer und immer wieder Vielleicht als Unruhe Vielleicht als Müdigkeit, vielleicht als Enge.
00:00:40: Vielleicht einfach aus dieser stillen Gefühl.
00:00:45: so wie bisher geht es nicht weiter und oft versuchst du zuerst genau darüber hinwegzugehen.
00:00:55: Du funktionierst weiter, du hältst zusammen, du erledigst, du erklärst dir das gerade einfach viel los ist dass es wieder besser wird, das du nur kurz da durch musst.
00:01:13: Aber manches in dir will nicht einfach weggedrückt werden Es will gesehen werden.
00:01:21: Das ist der Punkt um den es heute geht Und vielleicht kennst Du das.
00:01:28: Im Außen läuft vieles noch.
00:01:31: Du machst was gemacht werden muss Du wirkst nach außen vielleicht sogar ruhig Und trotzdem merkst du innerlich, dass etwas nicht stimmt.
00:01:44: Nicht unbedingt weil schon alles zusammenbricht sondern weil etwas in dir längst weiß Dass du dich an einem Punkt befindest, an dem es so nicht weitergehen kann.
00:02:00: Genau das ist oft der Schmerzpunkt!
00:02:04: Nicht nur die Erschöpfung, nicht nur die Unruhe sondern dieses tiefe Empfinden.
00:02:12: Ich übergehe etwas in mir, das längst gesehen werden möchte.
00:02:19: Vielleicht ist es deine Grenze und vielleicht deine Wahrheit?
00:02:26: Vielleicht eine Traurigkeit die keinen Platz bekommen hat?
00:02:31: Vielleicht ein Nein dass du zu lange zurückhältst?
00:02:36: Vielleicht einen Wunsch der immer wieder klein gemacht wurde?
00:02:41: Und weil das unangenehm ist, machen viele genau das was sie gelernt haben.
00:02:48: Weitermachen Zusammenreisen Durchhalten Funktionieren.
00:02:57: Aber genau dort wird es schwer Denn was in dir gesehen werden möchte verschwindet nicht einfach nur weil du es ignorierst.
00:03:08: Es wird oft deutlicher im Körper in den Gedanken, in der Gereiztheit und in der Müdigkeit.
00:03:17: In diesem Gefühl nicht mehr wirklich bei dir zu sein!
00:03:22: Und viele stehen genau an diesem Punkt.
00:03:26: Sie wissen noch nicht wie der nächste Schritt aussieht aber sie spüren bereits sehr klar dass das alte Innerlicht nicht mehr trägt.
00:03:37: und genau hier beginnt etwas Wichtiges Nicht Mit der fertigen Lösung.
00:03:44: Nicht mit einem großen Plan, sondern mit dem ersten ehrlichen Hinsehen – mit dem Satz Da ist etwas in mir das ich nicht länger übergehen kann.
00:04:00: Das ist kein Drama!
00:04:01: Das ist keine Scheitern!
00:04:03: Das is oft den Anfang von Klarheit Denn in dem Moment, in dem du aufhörst gegen das in dir anzuleben entsteht wieder etwas, das lange gefehlt hat.
00:04:16: Verbindung!
00:04:19: Verbindung zu dir, zu deinem Empfinden, zu dem was wahr ist.
00:04:26: und genau das ist der Weg nicht alles sofort lösen, nicht sofort wissen müssen wie es weitergeht nicht sofort eine große Entscheidung treffen sondern zuerst wahrnehmen?
00:04:43: Was meldet sich in mir immer wieder?
00:04:46: Was klopft schon lange an.
00:04:49: Was will gesehen werden, was wird von mir selbst immer wieder übergangen?
00:04:57: Diese Fragen sind nicht bequem aber sie sind ehrlich und Ehrlichkeit bringt oft mehr Ruhe als jedes weitere Schönreden denn das Ziel ist nicht noch besser zu funktionieren.
00:05:14: Das Ziel ist auch nicht, noch mehr gegen dich selbst zu leisten.
00:05:20: Das Ziel is', dich wieder mitzunehmen.
00:05:24: Wiederzuspüren!
00:05:26: Ich bin nicht gegen mich.
00:05:29: Ich muss mich nicht weiter übergehen.
00:05:33: Ich darf hinschauen... ich darf ernst nehmen was in mir da ist.
00:05:39: und genau dort beginnt schon die erste Lösung Nicht als grosses Finale, aber als spürbare Erleichterung.
00:05:49: Wie ein inneres Ausatmen?
00:05:52: Wie mehr Raum?
00:05:54: Wie der Moment in dem du merkst Ich muss nicht länger so tun, als wäre da nichts.
00:06:02: Vielleicht ist noch nicht alles klar Vielleicht ist der nächste Schritt noch nicht ganz sichtbar Aber etwas löst sich bereits Wenn du aufhörst dich selbst zu übergehen.
00:06:16: Weil Wahrheit entlastet, nicht immer sofort im Außen aber sehr oft zuerst innen.
00:06:24: und vielleicht ist genau das heute dein Punkt!
00:06:28: Nicht alles verstehen zu müssen, nicht alle schon zu können sondern einfach wahrzunehmen was in dir längst gesehen werden möchte.
00:06:40: Das ist bei Helene.
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