Wenn du es allen recht machen willst
Shownotes
In dieser Folge von Bei Helene geht es um ein Muster, das nach aussen oft freundlich, ruhig und verständnisvoll wirkt — innerlich aber sehr viel Kraft kosten kann:
Es allen recht machen.
Vielleicht kennst du das. Du spürst schnell, was andere brauchen. Du merkst, wenn Spannung im Raum liegt. Du nimmst Rücksicht, bevor überhaupt jemand etwas gesagt hat. Du weichst zurück, damit es für andere angenehmer bleibt.
Und irgendwann merkst du:
Alle kommen vor. Nur du nicht.
Diese Folge spricht über den Punkt, an dem Rücksicht nicht mehr nur liebevoll ist, sondern zur Gewohnheit wird. Über den Moment, in dem aus Anpassung Erschöpfung wird. Und über die stille Frage:
Wo verliere ich mich, damit es für andere einfacher bleibt?
Es geht nicht darum, hart zu werden. Nicht darum, rücksichtslos zu sein. Nicht darum, niemanden mehr zu sehen.
Es geht darum, dass du dich selbst wieder mit hinein nimmst.
Deine Grenze. Dein Ja. Dein Nein. Deine Wahrheit. Dein Tempo.
Vielleicht weisst du noch nicht, wie dein nächster Schritt aussieht. Vielleicht ist der Weg noch unsichtbar. Aber vielleicht spürst du bereits:
So wie bisher geht es nicht mehr.
Und vielleicht ist genau das der Anfang.
Nicht die fertige Lösung. Nicht der grosse Plan. Sondern ein ehrlicher Moment, in dem du wahrnimmst:
Ich übergehe mich. Ich komme nicht mehr vor. Ich möchte mich nicht weiter verlieren.
Bei Helene geht es um Räume, in denen du wieder bei dir ankommen darfst. Mit Gespräch, Präsenz und Klang. Ohne Druck. Ohne schnelle Antworten. Sondern mit dem, was gerade wirklich da ist.
Wenn dich diese Folge berührt, darfst du mir schreiben.
Schreib mir gerne das Wort:
ICH
Nur dieses eine Wort reicht.
Oder schreibe mir mit deinen eigenen Worten, wie es dir gerade geht: deinen Zustand, dein Gefühl, deinen Satz oder deine Frage.
Du musst noch keine Lösung haben. Du musst den Weg noch nicht sehen. Es darf damit beginnen, dass du dich selbst wieder ernst nimmst.
Mehr über meine Arbeit findest du hier: www.beihelene.ch
Podcast: Bei Helene Thema: Rücksicht, Anpassung, Selbstverlust, Grenzen, Klarheit, bei sich ankommen
Transkript anzeigen
00:00:01: Wenn du es allen recht machen willst.
00:00:04: Bei Helene, ich bin Helen Ich begleite die Menschen an dem Punkt an denen sie spüren so wie jetzt geht's nicht mehr weiter.
00:00:14: In dieser Folge geht es um ein Muster das nach außen oft freundlich aussieht Rücksichtsvoll verständnisvoll angepasst und dass sich ihnen trotzdem müde machen kann.
00:00:27: Es geht um dieses ständige Rücksicht nehmen um das Mitdenken, mit Traugen und das Aushalten.
00:00:35: Und um den Moment in dem du merkst alle kommen vor – nur ich nicht!
00:00:40: Vielleicht kennst du das?
00:00:43: Du spürst schnell was andere brauchen.
00:00:45: Du merkst wenn sich etwas verändert, wenn Spannung im Raum liegt, wenn etwas kippt und oft reagierst du sofort, dann sagst du etwas nicht.
00:00:56: Dann nimm es dich zurück, du passt dich an Du machst es leichter für die anderen.
00:01:02: Nach außen liegt das oft liebevoll.
00:01:04: und ja, Rücksicht ist nichts Falsches Mitgefühl ist nichts falsches Feinfühligkeit ist nichts falsches.
00:01:13: Das alles kann eine große Gabe sein Aber Es gibt in dem Moment in dem du immer bei den Anderen bist und kaum noch bei dir Dann wird etwas in dir leise Dein Wunsch deine Grenzen dein Nein Deine Wahrheit.
00:01:30: Nicht weil es weg ist, sondern weil alles andere schneller wichtig wird.
00:01:36: und irgendwann merkst du ich halte hier alle zusammen nur mich selbst nicht.
00:01:42: das ist der Punkt!
00:01:43: Nicht Rücksicht macht dich müde, nicht mit Gefühl, nicht Verständnis.
00:01:49: Müde macht Dich wenn Du Dich dabei Stück für Stück verlässt Wenn Du nur noch spürst was Andere brauchen Aber kaum noch, was in dir wahr ist.
00:02:01: Dann kostet ihr Freundlichkeit Kraft, dann wird Anpassung schwer, dann entsteht innere Lehre und oft liegt er unter etwas sehr Alters die Angst jemandem zu enttäuschen Die Angst nicht mehr gemucht zu werden Die Angst zu viel zu sein Die Angst schwierig zu wirken.
00:02:24: Vielleicht hast du irgendwann gelernt, wenn ich mich anpasse, bleibt es friedlich.
00:02:29: Wenn ich mich zurücknehme, bleibe ich verbunden!
00:02:33: Wenn ich verstehe, werde ich gebraucht und vielleicht hat dir das einmal geholfen.
00:02:39: Aber irgendwann trägt es nicht mehr.
00:02:42: Irgendwann kommt der Punkt, an dem Du spürst, Ich kann nicht immer nur verstehen.
00:02:49: Ich kann nicht immer noch tragen, denn es hat einen Preis und oft sollst du ihn mit dir selbst.
00:03:00: Mit deiner Kraft, mit deiner Klarheit, mit deinem inneren Frieden.
00:03:06: Vielleicht merkst Du es an Deine Mütigkeit?
00:03:09: Vielleicht an Deiner Gereiztheit?
00:03:11: Vielleicht darum, dass Du leer bist – obwohl im Außen gar nichts Größeres passiert ist!
00:03:18: Und vielleicht kennst Du diesen
00:03:19: Satz?!
00:03:22: aber ich weiss auch nicht wie anders.
00:03:25: Genau dort beginnt etwas Wichtiges, nicht die fertige Lösung, nicht den grossen Plan sondern dieser ehrliche Moment.
00:03:34: Ich übergehe mich!
00:03:36: Ich komme nicht mehr vor!
00:03:38: Ich verliere mich gerade selbst und das ist kein kleiner Soße.
00:03:45: Das ist ein Anfang Denn Veränderung beginnt oft nicht mit einem perfekten Schritt.
00:03:51: Sie beginnt mit Ehrlichkeit.
00:03:54: Mit dem Punkt, an dem du aufhörst dir selbst auszureden was du längst spürst.
00:04:00: Vielleicht ist heute noch nicht der grosse Tag für große Entscheidungen aber vielleicht ist heute dieser Tag für die erste klare Frage wo sage ich ja obwohl in mir längst ein Nein ist und wo halte ich Frieden während ihr mir unruhe wächst?
00:04:21: mache ich es für andere leicht und für mich selbst immer schwerer.
00:04:26: Ja, diese Fragen sind unbequem aber sie bringen dich zurück!
00:04:31: Zurück zu dir denn es geht nicht darum hart zu werden nicht darum keine Rücksicht mehr zu nehmen.
00:04:38: Es geht darum dass du dich selbst wieder mit hinein nimmst das nicht nur die anderen zählen sondern auch du Dein Tempo deine Grenze dein ja Dein Nein.
00:04:52: Und vielleicht ist genau das der ersten Schritt nach dem du suchst?
00:04:55: Nicht laut, nicht perfekt aber klar!
00:04:59: Der erste Schritt fühlt sich oft nicht nach der Umfang.
00:05:03: Eher Nach Wahrheit Wie ein erstes inneres Aufrichten wie ein Atemzug da tiefer geht.
00:05:11: Wie den Moment in dem du spürst.
00:05:14: Ich verrate mich gerade nicht ich nehme mich ernst ich komme wieder vor Ich beginne bei mir zu bleiben.
00:05:23: Genau dort verändert sich etwas noch nicht alles, aber etwas Wesentliches!
00:05:29: Vielleicht ist genau das heute dein Punkt – Nicht nach verständnisvoller zu werden, nicht nur stille und nicht noch verträglichen sondern ehrlichere?
00:05:39: Und wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst darfst du mir schreiben.
00:05:44: Nicht fertig sortiert, nicht mit einer Lösung einfach mit dem, was gerade ist.
00:05:51: Das ist bei Helene!
Neuer Kommentar