Zwischen dem Alten und dem Neuen

Shownotes

Zwischen dem Alten und dem Neuen wird es oft nicht zuerst klar. Sondern roh.

In dieser Folge spreche ich über genau diese Zwischenzeit: den Punkt, an dem du spürst, dass das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keine feste Form hat.

Warum ist diese Phase so anstrengend? Warum fühlen sich Übergänge oft so unsicher an? Und warum ist dieses Rohsein nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft?

Ich spreche darüber, was in diesem Dazwischen sichtbar wird. Was sich innerlich bereits löst. Und warum es in solchen Phasen oft nicht noch mehr Druck braucht, sondern einen Raum, der trägt.

Wenn du spürst, dass genau das dein Punkt ist: hallo@beihelene.ch

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00:00:01: Bei Helene, Podcast Folge sechs.

00:00:05: Zwischen dem alten und dem neuen bei Helene.

00:00:10: hier beginnt der Raum für den Punkt an dem das alte nicht mehr trägt und das neue noch keine Form hat.

00:00:19: Ich bin Helene ich begleite die Menschen in der Seite von der Verhandlung.

00:00:24: genau um diesen Punkt geht es heute Und diese zwischenzeit Um diesen Punkt dazwischen.

00:00:31: Den Punkt an dem du spürst, so wie bisher geht es nicht weiter und gleichzeitig noch nichts sagen kannst, wie es weitergeht.

00:00:42: Das ist oft die anstrengendste Phase Nicht nur weil etwas unklar ist sondern weil nichts richtig greifbar wird.

00:00:51: das alte hält dich nicht mehr aber das neue trägt dich noch nicht.

00:00:55: genau dort beginnt für viele die Unsicherheit Weil wir Übergänge schlecht aushalten, Wir wollen wissen woran wir sind.

00:01:04: Wir wollen Richtung!

00:01:06: Wir wollen Sicherheit.

00:01:08: Am liebsten hätten wir schon ein klares Bild Eine Antwort Ein Zeichen dass sich dieses dazwischen lohnt.

00:01:16: Aber genau diesen Beweis gibt es oft nicht Nicht sofort.

00:01:21: Manchmal zeigt sich erst nur das eine So wie bisher geht es nicht weiter Und das andere bleibt noch offen, nach namenlos, noch unfertig.

00:01:33: Genau das macht diese Zeit so empfindlich!

00:01:37: Denn in solchen Phasen fragen sich viele – Bin ich überhaupt auf dem richtigen Weg?

00:01:43: Warum weiß ich noch nicht weiter?

00:01:46: Warum weiss ich noch nichts mehr?

00:01:49: Warum ist da noch kein klares Ja und warum fühlt sich alles so roh

00:01:55: an?!

00:01:57: Doch vielleicht ist dieses Rohr sein nicht das Problem.

00:02:01: Vielleicht gehört es dazu, denn zwischen dem Alten und dem Neuen entsteht nicht nur Unsicherheit.

00:02:09: Dort zeigt sich oft erst was wirklich in dir arbeitet Was du nicht mehr mittragen willst Was dich schon lange Kraft kostet Was innerlich längst nach Veränderung ruft.

00:02:24: Solange das Alte noch irgendwie funktioniert hat, konntest du vieles übergehen.

00:02:30: Du konntetst dich anpassen, dich ablenken, weiterlaufen.

00:02:36: Doch wenn das Alten nicht mehr trägt wird sichtbar was darunter liegt und es ist nicht bequem.

00:02:43: aber es ist wahr!

00:02:45: Genau an diesem Punkt arbeite ich.

00:02:49: Ich arbeite nicht mit Zielbildung Ich arbeite mit dem Punkt davor.

00:02:55: Mit dem Punkt, an dem das Alte nicht mehr passt und der nächste Schritt noch nicht klar ist.

00:03:01: Denn in dieser Zwischenzeit braucht es oft nicht den nächsten schnellen Antwort Nicht noch mehr Druck!

00:03:08: Nicht nach einem Plan, den du sofort erfüllen sollst Nicht das Gefühl schon weiter sein zu müssen.

00:03:17: Was es oft braucht, ist etwas anderes Einen Raum Der trägt einen Raum, in dem du nicht schon fertig sein musst.

00:03:28: Einen Raum, indem du noch nicht wissen musst.

00:03:32: Einem Raum, mit dem etwas sich zeigen kann bevor es schon benannt werden muss.

00:03:38: Denn nicht alles wächst laut Nicht Alles wächst sichtbar Manches wächst im Innern still langsam fast unbemerkt Und trotzdem verändert es bereits etwas.

00:03:53: Ein Blick wird klarer, ein Nein wird ehrlicher, ein Ja fühlt sich anders an und der nächste Schritt ist noch nicht groß aber er wird wahrer.

00:04:07: vielleicht bist du gerade genau dort zwischen dem was nicht mehr passt und dem was noch keine feste Form hat.

00:04:17: Dann heißt es nicht, dass du falsch bist.

00:04:23: Es heisst auch nicht, das du zu langsam bist!

00:04:27: Es heißt vielleicht nur, dass Du in einer Phase bist die sich nicht mehr überspringen lässt eine Phase in der sich etwas löst und etwas Neues sich vorbereitet.

00:04:42: Nicht immer schön, nicht immer leicht aber oft tiefer was es zuerst aussieht.

00:04:49: Die Aufgabe in dieser Zwischenzeit ist deshalb nicht immer, schneller weiterzukommen.

00:04:56: Man von ist die eigentliche Aufgabe dich darin nicht zu verlieren bei dir zu bleiben hinzuspüren wahrzunehmen was sich zeigt um dir zu erlauben das noch nicht alles klar sein muss.

00:05:13: denn auch wenn das neue noch keine Sprache hat kann es in dir längst bekommen haben.

00:05:19: Vielleicht ist genau das heute wichtig für dich, nicht sofort zu wiffsen wie es weitergeht sondern ernst zu nehmen dass das alte nichts mehr trägt.

00:05:30: auch das ist bereits Wahrheit.

00:05:32: Auch das ist ein Anfang.

00:05:36: Danke, dass du heute da warst.

00:05:39: Wenn du spürst, dass das Alte nicht mehr trägt, dann nimm genau das Ernst.

00:05:44: Auch das ist bereits ein Anfang!

00:05:47: Das ist bei Helene Begleitung in Zeiten der Veränderung und wenn Du spürtest, dass genau das Dein Punkt ist, dann schreibe mir auf halaet-bei-helene.ch.

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