Folge 11 – Wenn du dich selbst verloren hast
Shownotes
In dieser Folge spreche ich über den Moment, in dem man merkt:
Ich habe mich selbst verloren.
Nicht plötzlich. Nicht laut. Nicht von einem Tag auf den anderen.
Sondern langsam.
Vielleicht durch zu viel Anpassen. Durch zu vieles Aushalten. Durch zu langes Funktionieren. Durch Worte, Rollen und Entscheidungen, die irgendwann nicht mehr zur eigenen Wahrheit passen.
Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass du dich selbst kaum mehr erreichst. Wenn du nicht sofort weisst, was du willst. Aber klar merkst: So wie bisher stimmt es nicht mehr.
Genau dort beginnt der Punkt davor.
Nicht beim fertigen Ziel. Nicht beim grossen Plan. Sondern bei der ehrlichen Wahrnehmung:
Hier habe ich mich übergangen. Hier habe ich mich verloren. Und hier darf ich beginnen, mich wieder ernst zu nehmen.
Wenn du dich darin erkennst, melde dich. Schreib mir. Erzähl mir, wo du gerade stehst.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Folge elf Wenn du dich selbst verloren hast.
00:00:05: Diese Folge ist für Dich, wenn Du merkst Ich weiß gar nicht mehr genau wo ich in meinem eigenen Leben geblieben bin Vielleicht funktionierst Du vielleicht magst Du und vielleicht bist Du zuverlässig Bist Du für vieles da aber Innen spürst Du Irgendetwas fehlt Nicht im Außen Nicht weil alles schlecht ist Sondern weil du dich selbst kaum mehr erreichst.
00:00:34: Und genau darüber spreche ich heute über den Moment, in dem man merkt Ich habe mich selbst verloren Nicht auf einmal nicht plötzlich sondern langsam.
00:00:48: Vielleicht jedes Mal ein kleines Stück wenn Du ja gesagt hast Obwohl im Tier ein Nein war.
00:00:56: vielleicht jedes mal Wenn du dich angepasst hast, damit es für andere leichter ist.
00:01:03: Vielleicht jedes Mal wenn du gespürt hast das etwas nicht stimmt aber trotzdem weitergemacht hast Weil man halt muss weil es erwartet wird weil man niemanden enttäuschen will und weil man funktionieren kann.
00:01:23: Und irgendwann wird genau das zum Problem Nicht weil du schwach bist, sondern weil du zu lange gegen dich selbst gelebt hast.
00:01:34: Der Schwierige daran ist von außen sieht man es oft nicht.
00:01:39: Du erlebst deine Dinge, du stehst auf, du gehst arbeiten, du antwortest, du bist da Aber innen wird er stiller Nicht ruhiger Sondern leer.
00:01:53: Und vielleicht fragst du dich Was will ich eigentlich?
00:01:57: Was stimmt für mich?
00:01:59: Was brauche ich?
00:02:01: Was gehört überhaupt noch zu
00:02:03: mir?".
00:02:04: Und manchmal ist genau diese Frage schon fast zu viel.
00:02:09: Weil du vielleicht so lange gelernt hast, dich nach anderen auszurichten, dass deine eigene Antwort gar nicht mehr so verkommt.
00:02:17: Das ist kein Versorgen!
00:02:20: Das ist ein Punkt – ein innerer Punkt der Moment in dem du ehrlich merkst So kann es nicht weitergehen, ohne mich noch mehr zu verlieren.
00:02:33: Und genau dort beginnt meine Arbeit – nicht beim fertigen Ziel und nicht bei einem großen Plan!
00:02:40: Nicht bei einem schönen Bild davon wie dein Leben später aussehen soll sondern beim Punkt davor Dort wo du noch nicht weißt was genau kommen soll aber wo du spürst Das bisherige stimmt nicht mehr.
00:02:58: Sich selbst wiederzufinden, beginnt nicht mit grossen Entscheidungen.
00:03:03: Es beginnt mit viel leiser Mit einem ehrlichen Satz Zum Beispiel Ich habe mich übergangen Oder ich habe mich so lange angepasst Oder?
00:03:16: Ich weiß gerade nicht wer ich bin Wenn ich nicht mehr nur funktioniere.
00:03:22: das sind keine schönen Sätze Aber sie sind wahr und Wahrheit hat Kraft.
00:03:28: Nicht immer angenehm, nicht immer bequem aber klar!
00:03:33: Denn erst wenn du ehrlich erkennst wo du dich selbst verlassen hast kannst du beginnen wieder zu dir zurückzukommen.
00:03:42: Nicht mit Druck, nicht mit einem neuen Missen, nicht jetzt muss ich sofort alles verändern sondern mit wahrnehmen.
00:03:52: Was sage ich?
00:03:53: Ja Obwohl ich ihn werde, nein sage.
00:03:56: Wo halte ich etwas aufrecht?
00:03:58: Das mich innerlich klein macht.
00:04:01: Wo spreche ich Worte die gar nicht meine Wahrheit sind?
00:04:06: Wo bin ich noch in einer Rolle dich längst nicht mehr tragen will?
00:04:11: Vielleicht spürst du bei einer dieser Fragen sofort etwas.
00:04:15: Vielleicht wird es eng!
00:04:17: Vielleicht wird das ruhig.
00:04:19: Vielleicht kommt ein klares inneres Ja genau dort.
00:04:24: dann geh nicht darüber hinweg.
00:04:26: Bleibe kurz dort, nicht um dich zu verurteilen sondern um dich wiederzusehen Denn manchmal ist das der erste Schritt zurück zu dir.
00:04:38: Nicht sofort wissen!
00:04:40: Nicht sofort lösen!
00:04:41: Nicht sofort stark sein Sondern ehrlich sagen Hier habe ich mich verloren Und ich will mich nicht länger übergehen.
00:04:52: Das ist kein kleiner Satz, das ist ein Anfang vielleicht nicht laut.
00:04:59: Vielleicht nicht sichtbar für alle aber ihnen kann genau dort etwas beginnen.
00:05:04: eine neue Klarheit Ein erstes aufrichten ein erstes zurückkommen zu dir und wenn du dich in dieser Folge erkennst dann nimm diesen Satz mit ich darf merken wo ich mich verloren habe Und ich darf beginnen mich wieder ernst zu nehmen.
00:05:24: Nicht irgendwann, nicht erst wenn alles klar ist sondern jetzt!
00:05:31: Genau an diesem Punkt, dem Punkt davor.
00:05:35: wenn du dich darin erkennst melde dich schreibe mir erzähle mir wo du gerade stehst.
00:05:43: das war bei Hallo et bei Helene.
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