Was sich zeigt, wenn du dir Raum gibst
Shownotes
In dieser Folge hörst du:
– warum Klarheit selten durch Druck entsteht – weshalb Raum nicht einfach angenehm, sondern wesentlich ist – was sichtbar werden kann, wenn es in dir leiser wird – warum der Kopf oft das Lauteste hört, aber nicht immer das Wahrste – wie du erkennst, was du zu lange übergangen hast – weshalb der nächste Schritt nicht sofort klar sein muss – warum Veränderung manchmal ganz leise beginnt
Bei Helene begleitet dich an den Punkt davor. Dorthin, wo das Alte nicht mehr passt und der nächste Schritt noch nicht klar ist. Dorthin, wo sichtbar werden darf, was jetzt wesentlich ist.
Mehr zu meiner Arbeit findest du auf: beihelene.ch
Transkript anzeigen
00:00:01: Bei Helene Podcast Folge zehn.
00:00:05: Was sich zeigt, wenn du dir Raum gibst?
00:00:08: Bei Heline willkommen!
00:00:11: Ich bin Helene.
00:00:12: Ich begleite Menschen oft an den Punkt zurück, an dem sie nicht noch mehr denken müssen sondern wieder hören was in ihnen längst da ist.
00:00:23: In dieser Folge geht es darum, was ich zeige, wenn DU dir Raum gibt Und auch darum, warum genau das vielen Menschen so schwer fällt.
00:00:35: Weil sie hoffen Klarheit müsse im Denken entstehen.
00:00:40: Wenn Sie nur lange genug analysieren Lange genug suchen Genug aushalten oder stark bleiben Dann müsste doch irgendwann die richtige Antwort kommen.
00:00:55: Aber so entsteht Klarheit oft nicht.
00:00:58: Klarheit zeigt sich selten dort, wo du mit dem Druck erzwingen willst.
00:01:05: Sie zeigt sich eher dort, an dem es in dir leiser werden darf.
00:01:10: Wo du nicht weiter gegen dich arbeitest, wo Du nicht sofort entscheiden musst, wo DU nicht schon wieder funktionieren musst bevor du überhaupt gespürt hast was wirklich da ist.
00:01:23: Genau dort beginnt oft etwas Nicht immer als fertige Lösung Nicht als großer Durchbruch, nicht als Antwort in Schönen setzen.
00:01:35: Sondern zuerst oft viel einfacher ein aufatmen, ein klares Nein, ein leises Ja, einen Satz der plötzlich wahr gelingt, einem Druck den nicht mehr weggedrückt werden kann.
00:01:50: Etwas in dir das sich nicht länger übergehen lässt.
00:01:55: und genau deshalb ist Raum nicht einfach angenehm.
00:01:59: Es ist wesentlich, denn viele Menschen geben sich genau diesen Raum nicht.
00:02:05: Sie machen weiter!
00:02:07: Sie denken weiter!
00:02:08: sie tragen weiter und funktionieren weiter und hoffen dass Klarheit irgendwann einfach auftaucht.
00:02:17: aber was in dir gehört werden will geht unter.
00:02:21: wenn es per Moment laut ist Dann redet der Kopf Dann drückt der Alltag, dann läuft alles weiter und das Wesentliche rutscht wieder nach hinten.
00:02:34: Nicht weil es nicht da wäre sondern weil kein Platz da ist.
00:02:40: Erst wenn Raum entsteht wird aufziehbar was schon lange in dir in Bewegung war.
00:02:47: vielleicht ein Schmerz den du lange gut gepackt hast.
00:02:52: Vielleicht eine Müdigkeit Die Meer sagt, als nur ich bin erschöpft.
00:02:58: Vielleicht eine Grenze du zu oft übergangen hast?
00:03:03: Vielleicht aber auch etwas das nicht schwer ist sondern war Ein Wunsch Eine Richtung Ein inneres Bild Etwas Lebendiges Dass Du zu lange übertönt hast.
00:03:19: Auch das zeigt sich oft erst wenn du aufhörst alles sofort klären zu wollen.
00:03:25: Darum geht es nicht, dir Raum zu geben.
00:03:29: Damit sofort alles gelöst ist.
00:03:32: Es geht darum dass das Wesentliche überhaupt wieder hörbar wird Denn unter Druck hast du oft nur das lauteste.
00:03:42: Im Raum zeigt sich das Warte.
00:03:44: Das ist Unterschied und vielleicht ist genau das das hellste daran Nicht dass plötzlich alles fertig ist Sondern dass du aufhörst an dir selbst vorbeizuleben.
00:03:58: Dass du merkst, da ist etwas und ich nehme es ernst!
00:04:04: Vielleicht war genau das auch der Sinn dieses ersten Blocks nicht dir viele schönen Gedanken zu geben sondern dich an Punkte in dir heranzuführen die im Alltag oft untergehen An die Müdigkeit an das Funktionieren anders dazwischen an den ersten ehrlichen Schritt, an das was du zu lange übergegangen hast.
00:04:31: An das was gesehen werden will und am dem Moment in dem du spürst ich muss nicht weiter über mich hinweggehen.
00:04:41: wenn nach diesen Folgen also etwas in dir geblieben ist dann nehmt genau das ernst Nicht als schönen Gedanken sondern als Spur Als Hinweis als etwas, was in dir bereits arbeitet.
00:04:56: Vielleicht musst du heute nichts abschließen!
00:04:59: Vielleicht musst auch nicht sofort wissen, was der nächste große Schritt ist.
00:05:04: Vielleicht reicht heute etwas Ehrliches hinzuspüren, das in dir nachklingt?
00:05:10: Was sich zeigt, was nicht mehr übergangen werden will?
00:05:16: Denn genau dort beginnt oft etwas Neues Nicht laut Nicht spektratulär Aber echt!
00:05:25: Und manchmal ist genau das der Punkt, an dem ein Mensch sich selbst wieder näherkommt.
00:05:31: Danke dass du heute da warst Das ist bei Helene.
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